Tagesgruppe

26. Juni 2014  

Unsere Tagesgruppe besteht aus drei Gruppen mit 8-10 Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 – 17 Jahren. Die Gruppen sind nach Möglichkeit altershomogen. Bei der Aufnahme beachten wir Wohnort- und Schulnähe. Wir möchten Familien unterstützen, damit ein entspannteres Familienleben möglich wird. Dafür ist es wichtig, dass die Kinder Hilfen bekommen, sich richtig zu verhalten. Das heißt:

  • Wie streite ich mich fair?
  • Wie vertrage ich mich?
  • Wie lerne ich andere Kinder kennen?
  • Wie pflege ich Freundschaften?
  • Wie spreche ich mit anderen?
  • Was kann ich tun, wenn ich traurig, wütend, ängstlich, aufbrausend, hibbelig, gestresst, leicht abzulenken… bin?

Wenn ein Kind noch speziellere Unterstützung braucht, gibt es Therapeuten und Fachkräfte direkt bei uns oder es kommen welche aus ihren Praxen in unser Haus, um mit den Kindern zu arbeiten und unsere Arbeit zu ergänzen.

Ein weiterer Baustein ist die Arbeit mit den Eltern, Pflegeltern u.a.. Gemeinsam führen wir Gespräche, entwickeln Möglichkeiten, um das Familienleben entspannter zu gestalten und geben Hilfestellung, um eine passende Familienstruktur wachsen zu lassen.

Der dritte Baustein enthält alles, was das Thema Schule behandelt. Hausaufgabenhilfe, evtl. auch eine spezielle Förderung in einzelnen Bereichen. Ein guter Austausch und enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrkräften und GruppenmitarbeiterInnen ist wichtig, um das Kind gut unterstützen zu können.

Voraussetzung für eine Betreuung ist die grundsätzliche Mitwirkungsbereitschaft der Eltern / Sorgeberechtigten, die Grundversorgung des Kindes / Jugendlichen in seinem häuslichen Umfeld muss gewährleistet sein.

Familien unterscheiden sich und werden in ihren besonderen und individuellen Lebensstilen von uns respektiert. Für uns gilt es, an den Ressourcen der Familie anzusetzen, wobei die einzelnen Methoden auf die individuelle Situation der Familie abgestimmt werden.

Tagesgruppenhaus in Hämelschenburg

  • Vertrauensaufbau und Erfahrungsaustausch, Austausch über die gegenseitigen Erwartungen und Vorstellungen;
  • Problemanalysen und Strategien zur Bewältigung von konflikthaften Verhaltensweisen;
  • Unterstützung bei der Strukturierung des Alltags, Reflexion des pädagogischen Vorgehens / Verhalten des Kindes / Jugendlichen, wobei Motivation, Stärken und Ressourcen hervorgehoben werden;
  • Differenzierung der Kommunikation zwischen Erziehungspersonen und Kind / Jugendlichem;
  • Hilfen bei akuten Krisen und kurzfristigen Kriseninterventionen (u.U. auch stationäre Betreuung in der Einrichtung).